Die Dornier Do 335 war eines der revolutionärsten Kolbenflugzeuge des zweiten Weltkrieges. Die ungewöhnliche Anordnung des zweiten Motors im Flugzeugheck reduzierte den Lufwiderstand im Vergleich zu konventionellen zweimotorigen Mustern ganz erheblich und verhalf der Maschine zu Höchstleistungen. Der Erstflug fand am 26. Oktober 1943 in Mengen statt. Nur wenige Maschinen wurden gebaut.
Die letzte erhaltene Maschine, eine Do 335 A-0 mit der Werknummer 240102, war eine Vorserienmaschine und befindet sich heute im Depot des National Air and Space Museums in Washington DC.
| Baujahr: | 1943 |
Bis 1989 war die in den siebziger Jahren bei Dornier restaurierte Maschine als Leihgabe im Deutschen Museum zu sehen. Diese Aufnahme schoß ich als Zwölfjähriger bei einem Besuch im Deutschen Museum in München. Mit freundlicher Genehmigung des Deutschen Museums, München |
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| Länge: | 13,85 m | ||
| Spannweite: | 13,80 m | ||
| Höhe: | 5,00 m | ||
| Flügelfläche: |
38,50 m2 |
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| Motor: | DB 603 A | ||
| Motorleistung: | 1750 PS | ||
| Anzahl Motoren: | 2 | ||
| Geschwindigkeit: | 735 km/h | ||
| Reichweite: | 2150 km | ||
| Gipfelhöhe: | 11500 m | ||
| Einsatzzweck: | Jäger | ||
| Besatzung: | 1 Mann | ||
| Spitzname: | Ameisenbär, Pfeil | ||
| Bewaffnung: | 2
MG 151/20 1 Mk 103 |
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| Leergewicht: | 7400 kg | ||
| Landegewicht: | 8450 kg | ||
| Fluggewicht: | 9600 kg | ||
| Exemplare: |

Im Oktober 1974 wartet die etwas ramponiert wirkende Do 335 im Frachtbereich des Frankfurter Flughafens auf den Weitertransport nach Oberpfaffenhofen. Man beachte die abenteuerliche Konstruktion zur Abstützung des Flugzeugs!!!

Herzlichen Dank an Bodo Urmann für diese beiden bisher unveröffentlichten Bilder!!!
Unten: Diese Aufnahmen entstanden am 7. April 1993 während eines Besuches im Außenlager des NASM in Silver Hill.

Man sieht auf diesem Foto des hinteren Rumpfes sehr gut das Stammkennzeichen der Maschine, VG+PH.

Alle Teile waren 1993 noch so verpackt, wie sie 1989 aus Deutschland zurückgekommen waren. Entgegen anderslautender, in "informierten" Kreisen kursierender Gerüchte ist die Maschine jedoch nicht auf einem Abenteuerspielplatz gelandet, wie diese Bilder eindeutig beweisen. Im Bild oben sieht man das Leitwerk mit der Werknummer und die Höhenflossen.

Dieses Foto des Adreßaufklebers beweist, daß die Maschine aus Deutschland direkt ins Depot wanderte...
Seit 1993 hat sich im NASM aber viel bewegt, der Rumpf der Maschine ist jetzt während der Führung durch das Depot in Silver Hill zu sehen. Wenn das neue Dulles Center am Flughafen Anfang des neuen Milleniums seine Tore öffnet, wird die Maschine dort derzeitiger Planung nach komplett ausgestellt werden.

Hier eine Detailaufnahme der Kanzel im finsteren Depot in Silver Hill, MD vom 30. August 1999.

Dieser Schnappschuß des Cockpits zeigt das Instrumentenbrett. Bei der Restaurierung in Deutschland mußten bezüglich der Instrumente und Schalter in Ermanglung von Originalteilen Kompromisse eingegangen werden. Die Perfektionisten vom NASM wollen mit Hilfe eigener Instrumente den absoluten Originalzustand wiederherstellen. Dazu wurden zunächst alle Schalter und Instrumente, die nicht paßten, ausgebaut.